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 Aktualisiert: 13.12.2019

2019 01 09 025 Krippe Saardom he k

 

Sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden,                                      Brief als PDF
sehr geehrte Damen und Herren,

schon wieder ist ein spannendes und ereignisreiches Jahr fast vorbei. Auch wenn es ein heißes und zum Teil sehr trockenes Jahr war, wurden wir vor großen Wald- und Flächenbränden, aber auch vor großen Hochwasserereignissen weitestgehend verschont. Das Jahr 2019 stand ganz im Zeichen der großen Katastrophenschutzübung. Viele Besprechungen, Ortsbegehungen und ähnliches fanden statt. Es war ein ehrgeiziges Projekt, das umgesetzt werden sollte. Ein sehr positives Ergebnis war die Tatsache, dass man sich –quer über alle Hilfsorganisationen und andere Institutionen- besser kennengelernt hat. Bei der Stabsarbeit gibt es die sogenannte 3 K Regel; in Krisen Köpfe kennen. Genau das haben wir perfekt erreicht. Für das kommende Jahr gilt es nun, die gewonnen Erkenntnisse umzusetzen. Das wird uns das komplette Jahr 2020 wieder sehr oft zusammenführen. Ich freue mich schon darauf, denn eins ist ganz sicher, die vielen gemeinsamen Stunden die wir zusammen verbracht haben, haben uns noch enger zusammengeschweißt. Die Hilfsorganisationen und auch die Landkreisverwaltung stehen zusammen, wenn es darum geht, den Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Saarlouis in Notsituationen zu helfen.

Mein Dank gilt daher allen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, der anderen Hilfsorganisationen, der Bundesanstalt THW, der Polizei und der Bundeswehr. Aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes, die in unseren Einsatzstäben mitarbeiten. Ich wünsche uns allen, dass diese gute Zusammenarbeit fortbesteht und weiter ausgebaut werden kann.

Aber so ganz nebenbei lief auch der Feuerwehralltag weiter. Die Jugendarbeit wurde mit Erfolg weiter vorangetrieben. Der ABC Zug war wieder viel unterwegs und im Bereich Funk und Kommunikation gibt es Neuerungen, die nun nach vielen Sitzungen und Besprechungen endlich eingeführt und umgesetzt werden können. Aber auch hier gilt, dass wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen dürfen. Ich möchte daher allen Beteiligten, unseren Jugendwarten, den Mitgliedern des ABC Zuges, den Funkbeauftragten, unseren IT Spezialisten auf Kreis- und kommunaler Ebene, den Seniorenbeauftragten, unseren Pressevertreter*Innen und Allen, die mehr als nur den „normalen Feuerwehralltag“ leisten, meinen ganz persönlichen Dank für ihr tolles Engagement aussprechen.

Eine gute Ausbildung ist eine unbedingte Voraussetzung für das Gelingen eines Einsatzes. Dies beginnt bereits in der Brandschutz-Früherziehung. Die weitere Ausbildung erfolgt auf kommunaler Ebene, auf Kreis- und auf Landesebene. Mittlerweile können wir ein ordentliches Spektrum an Ausbildungen auch auf Kreisebene anbieten. Neben den klassischen Ausbildungen wie Atemschutzgeräteträger, Funker, Maschinist etc. sind mittlerweile auch viele andere Schulungen hinzugekommen. Dies sind unter anderem der Umgang mit der Kettensäge, Staplerführerscheine, Ladungssicherung, Sichter, Lagekartenführer, Einsatztagebuchführer u. a., welche unsere Ausbildungen ergänzen. Vielen Dank an die Vielzahl von Ausbilderinnen und Ausbilder, die auf Kommunaler, Kreis- und Landesebene, aber auch in der Landesfeuerwehrschule unseren Feuerwehrangehörigen eine gute Ausbildung vermitteln.

Neben dem eigentlichen Feuerwehrwesen haben wir starke Verbände, die unsere Interessen vertreten. Unser Landes- und Kreisverband haben im abgelaufenen Jahr Vieles geleistet. Auf Landesebene ist man in den Fachausschüssen immer bemüht, die Feuerwehrgemeinschaft weiter zu entwickeln. Mein ganz persönlicher Dank daher an meine Stellvertreter Gerhard Sauer und Axel Hewer und an den Mannschaftsprecher Hansi Neises, die in diesem Jahr viele Termine für mich wahrnehmen mussten. Aber auch an alle Mitglieder der Fachausschüsse aus unserem Landkreis. Ebenso unserem kompletten Landesvorstand unter der Führung unseres Präsidenten Bernd Becker.

Gemeinsam sind wir stark!! Dieser Spruch steht jedes Jahr an dieser Stelle, aber er zählt mehr denn je.

Für 2019 haben wir es wieder einmal geschafft!!!
All dies ist aber nicht das Werk von Einzelnen, sondern einer fest verbundenen Gemeinschaft und so danke ich allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für das vielfältige Engagement in der  vergangenen Zeit. Ich danke ihnen Allen von ganzem Herzen für ihren einzigartigen Einsatz zum Schutz unserer Mitbürger, für die Einsätze für Hab und Gut und für unsere Umwelt. Ich danke für ihre Zeit, für ihre Mühe, für ihre guten Ideen, für die hohe Qualität, die sie in die Feuerwehr einbringen und für ihre Geduld und Ausdauer.

Mein besonderer Dank geht an meinen Stellvertreter Thorsten Müller, der sich in diesem Jahr sehr viel Zeit genommen hat, um federführend die große KatS-Übung zu planen und verantwortlich und auch erfolgreich durchzuführen. Der Dank geht ebenso an all meine Fachberater/innen und die Kameraden Wehrführer. Sie stehen mir immer mit Rat und Tat zur Seite. Oftmals sind sie es, die im Hintergrund die Arbeit für das Wohl unserer Feuerwehren machen.

Mein Dank geht auch an die Ehefrauen und -männer, Freunde und Freundinnen, Lebensgefährten/-innen, unsere kompletten Familien, ohne deren Rückhalt wir unser Ehrenamt nicht ausüben könnten.

Ich danke aber auch für jedes kritische Wort; nur gemeinsam kommen wir weiter.

Mein besonderer Dank gilt unserem Herrn Landrat. Er steht immer hinter seiner Feuerwehr und seinen Hilfsorganisationen. In diesem Jahr war er ebenfalls sehr stark in die große Katastrophenschutzübung als Gesamtverantwortlicher im Katstrophenfall mit eingebunden. Aber auch in unseren Sitzungen, Besprechungen und Veranstaltungen ist er ein häufiger und gern gesehener Gast.

Ich möchte mich auch bei unseren Bürgermeistern herzlich bedanken, die immer ein offenes Ohr für unsere Belange haben.
Der Dank geht an die Verwaltung des Landkreises und an die Kommunalverwaltungen, die ´Feuerwehr` zwar als Dienstgeschäft sehen müssen, sich aber dabei stets bewusst sind, dass es auch ihre Feuerwehr, also unser aller Anliegen ist. Mein besonderer Dank hier an Sybille Tintinger und Michael Rech.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch allen ein ruhiges und gesegnetes Weihnachtsfest. Möge es uns allen einmal die Ruhe und Besinnlichkeit bringen, um von unserem sehr oft hektischen Alltag ein wenig Abstand zu gewinnen. Möge es uns allen einmal die Zeit für unsere Familien schenken, die wir die meiste Zeit des Jahres leider doch nicht haben.

Außerdem wünsche ich natürlich einen guten Rutsch ins Jahr 2020, das mit Sicherheit wieder viel Neues und Spannendes für uns bereithält.

Viel Glück und vor allem Gesundheit, denn Gesundheit ist das wichtigste Gut, das wir besitzen.

KBI SLS Bernd PAUL he

Bernd Paul
Brandinspekteur
des Landkreises Saarlouis

und
Vorsitzender des
Kreisfeuerwehrverbandes
Saarlouis